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Rückblick auf die
DGQ-Vortragstagung 2007
Antioxidantien in pflanzlichen Lebensmitteln
18.-20. März 2007
Tagungsort: Christian-Albrechts-Universität Kiel
Erklärtes Ziel der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsforschung (Pflanzliche Nahrungsmittel) (DGQ) ist es, den Austausch von Forschungsergebnissen zur Qualität von Nahrungspflanzen bzw. pflanzlichen Nahrungsmitteln zwischen Wissenschaftlern zu fördern und zum Transfer der Ergebnisse in die Praxis beizutragen. Die DGQ versteht unter dem Begriff „Qualität“ die Eignung von Pflanzen aus Sicht der Anbauer, der Lebensmittelproduzenten, des Handels und nicht zuletzt des Verbrauchers, für den ernährungsphysiologische und sensorische Aspekte pflanzlicher Lebensmittel eine Rolle spielen. Die jährlich stattfindenden Tagungen haben einen thematischen Schwerpunkt und sollen ein Forum für den Erfahrungsaustausch zwischen allen an der Qualitätsforschung interessierten Arbeitsgruppen aus Wissenschaft und Praxis bieten. Die DGQ-Tagungen bieten insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen wichtigen Rahmen, neue Forschungsergebnisse zum Thema Lebensmittelqualität vorzustellen und mit den entsprechenden Fachvertretern zu diskutieren. Für eine herausragende Arbeit wird jährlich ein Förderpreis verliehen.
Die diesjährige Tagung der DGQ fand vom 19.-20.März 2007 an der Christian-Albrechts Universität zu Kiel unter Leitung von Professor Gerald Rimbach und Professor Elisabeth Wisker, Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde, statt. Das Leitthema der Kieler Tagung war „Antioxidantien in pflanzlichen Lebensmitteln“. In Übersichtsreferaten, Vorträgen und Posterpräsentationen wurden neue Erkenntnisse zu Vorkommen, Analytik, ernährungsphysiologischer und technologischer Bedeutung von Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen in Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft vorgestellt. Zu diesen antioxidativ wirkenden Stoffen zählen beispielsweise phenolische Verbindungen wie Flavonoide und Anthocyane, Carotinoide sowie Stoffe mit Vitaminwirkung wie Tocopherole (Vitamin E) und Ascorbinsäure (Vitamin C). Antioxidativ wirkende sekundäre Pflanzenstoffe werden z. B. mit einer Schutzwirkung vor Herz-Kreislauferkrankungen in Verbindung gebracht. Dies scheint vor allem dann der Fall zu sein, wenn sie in Form pflanzlicher Lebensmittel (Obst, Gemüse und daraus hergestellte Produkte sowie Vollkornerzeugnisse) verzehrt werden. Auf der Tagung wurden Forschungsergebnisse zu einer Vielzahl von Lebensmitteln vorgestellt. |
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